Implantats Ablauf

Das einsetzten von Implantaten kann nicht nur der Kieferchirurg sondern auch der geschulte Zahnarzt.


Um ein Perfektes Ergebnis zu erlangen solle vorab ein Abdruck der Kiefer und ein großes Röntgenbild gemacht werden. Dazu ist zu empfehlen kariöse Stellen zu entfernen und zu versorgen. Mit Hilfe des Bildes und einer speziell angefertigten Bohrschablone wird festgelegt wo am besten ein Implantat Platz findet. Nach einsetzten der Titanschrauben vernäht der Zahnarzt die Wunde dicht an der Bohrung. Nach Ablauf einer 3 monatigen Wartezeit werden die künstlichen Zahnwurzeln freigelegt und kontrolliert ob die Einheilung gut abgelaufen ist. In dieser Sitzung wird auch gleich der sogenannte Mundschleimhautformer eingebraucht. Das sind kleine Stifte die aussehen wie ein abgeschliffener Zahn. Danach wächst das Zahnfleisch schön anliegend am Rand entlang an. Die Schmerzgrenze liegt ziemlich tief, da in der gesamten Operation eine lokale Betäubung vorgenommen wird. Um das Zahnfleisch zu öffnen wird oft ein Laser hergenommen, denn der hat den Vorteil dass die Blutgefäße gleich wieder verschweißt werden und somit eine größere Blutung verhindert wird. Nicht selten wird eine Naht nicht vorgenommen, da die Heilung schneller und nabenfreier abläuft. Nach Abheilung der Wunde und aufsetzen der schraube wird erneut ein Abdruck für das Labor angefertigt, damit das Dentallabor die endgültige Arbeit anfertigen kann. Im Durchschnitt dauert die ganze Arbeit im Unterkiefer 3 – 4 Monate und im Oberkiefer 6 – 8 Monate.

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